An die Fans der Klimapartnerschaft von Urubamba,
die Klimapartnerschaft wurde von unserem ehemaligen, mittlerweile abgewählten Bürgermeister im März dieses Jahres eingefädelt, ohne vorher im Gemeinderat darüber abgestimmt zu haben. Da die Vereinbarung einer Klimapartnerschaft nicht zu den alltäglichen Betriebsabläufen in der Gemeindeverwaltung gehört, ist ein Gemeinderatsbeschluss notwenig, um diese zu legitimieren.
Da die Klimapartnerschaft mit Urubamba im Ratsgremium mit klarer Stimmenmehrheit abgelehnt wurde, bleibt der Gemeinde nichts anderes übrig, als das zu Thalers Zeiten bekundete Interesse an einer Klimapartnerschaft mit Urubamba zurück zu ziehen. Diese undankbare Aufgabe obliegt jetzt unserem mittlerweile neu gewählten Bürgermeister.
Offensichtlich ist es dem ehemaligen Rathauschef sogar gelungen, einen ihm ebenbürtigen Bürgermeister, der bei der Staatsanwaltschaft auch bestens bekannt zu sein scheint, ein Interesse der Echinger Bürgerschaft vorzutäuschen, das bei der Abstimmung im Ratsgremium keine Mehrheit fand. Dass die Vertreter von Urubamba enttäuscht sind, ist nachvollziehbar. Genauso wie die von ihm getäuschten Wähler und Urubambafans.
Verläßlichkeit und Reputation einer Gemeinde sind eng verknüpft mit den Werten ihres amtierenden Bürgermeisters, da sie für dessen Amtsausübung maßgeblich sind. Da Thaler als Bürgermeister aufgrund seiner fragwürdigen Wertmaßstäbe und eines ihm eigenen Rechtsverständnisses der Gemeinde Eching bereits zahlreiche Negativschlagzeilen beschert hatte, ist er bei der letzten Bürgermeisterwahl in 2026 bei der Echinger Wählerschaft krachend durchgefallen.
Trau schau wem – bei Thaler im Bürgermeisteramt hört’s auf.
Ingrid Brandstetter