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Zu der Aussage „Dabei ging es nicht um Bestechung, Bereicherung oder Veruntreuung. Der Vorwurf betraf vielmehr die Frage, ob in einer kommunalen Verordnung eine Stellungnahme des peruanischen Verkehrsministeriums unzutreffend beziehungsweise unvollständig wiedergegeben worden war.“

Das hört sich nach Bagatelle an, ist es aber nicht. Fakt ist, die Konzession mit „Consettur“ war befristet bis 4.9.2025. Die Provinzregierung hatte genügend Zeit, eine neue Ausschreibung rechtzeitig zu starten, tat sie aber nicht, sondern erst 3 Monate vor Ablauf.

Als die Zeit um war, wurde die Konzession der Firma San Antonio de Torontoy direkt zugeteilt, obwohl diese weder die logistischen noch technischen Möglichkeiten hat, um diesen Service zu erfüllen (Bustransfer von der Bahnstation zur Festung).

San Antonio de Torontoy hat auch gar nicht genügend Busse und muss sie von anderen mieten, z. B. von Urubamba City, an der Marianos Bruder beteiligt ist. Klarer Interessenskonflikt.

Übrigens, ein aktueller Beitrag vom 31.8.2026 in der Lokalpresse zeigt das ganze Desaster, welches die Provinzregierung von Urubamba mit ihrer Vergabe angerichtet hat. Es ist müßig, zu spekulieren, ob die Provinzregierung von Urubamba das Chaos bewusst angezettelt hat, um nahestehende Personen zu begünstigen oder schlichtweg inkompetent ist. In jedem Fall hat sie der Tourismusbranche von Macchu Picchu enorm geschadet.

Mateo Pumacahua

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