Lesermail zum Artikel „Beistand im Verkehr gesucht“

Wieso glaubt der Elternbeirat, dass die Gemeinde Eching für die Akquirierung neuer Schulweghelfer zuständig sei? Ist es Pflichtaufgabe der Gemeinde, einen Schülerlotsendienst zu organisieren?

Antwort: nein. Hat etwa Herr Steigerwald die Kinder gezeugt, die werktags zu Schule gehen (müssen)? Antwort: nein.

Vielleicht sollten Herr Horlbeck & Co. den im März abgewählten Sebastian Thaler fragen, ob er den Lotsendienst übernimmt. Schließlich war es Thaler, der für neue Schülerlotsen die Werbetrommel gerührt hat. Und Freizeit hat Herr Thaler nach meinem aktuellen Kenntnisstand momentan reichlich.
Oder der Elternbeirat stellt die nötige Anzahl an Schülerlotsen selber.

Bevor mich jemand fragt, ob ich nicht Lust hätte, Schülerlotse zu werden, meine Antwort: nein. Begründung: 1.) Ich habe keine schulpflichtigen Kinder und 2.) kümmere ich mich seit über 4 Jahren ehrenamtlich um ukrainische Kriegsflüchtlinge im Landkreis Freising. Daher bin ich der Meinung, dass auch andere Gemeindebürger, die sich bisher nicht ehrenamtlich engagieren, ihren Beitrag für die Gemeinschaft leisten dürfen (besser: sollen).

Vorankündigung: Ich werde bald, wie im vergangenen Jahr, guterhaltene Winterkleidung für die Ukraine. Bei meinem letzten Spendenaufruf stieß ich auf sehr große Resonanz (sowohl bei den Spendern in Eching als auch bei den Empfängern in der Ostukraine).

Es erfolgt bald ein neuer Spendenaufruf für die Ukraine hier bei „Kleinanzeigen“. Bis dahin bitte ich, zwar in die Kleiderschränke zu schaun und Kartons zu besorgen, aber von Emails oder Telefonaten abzusehen.

Guido Langenstück

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