Kein Bus nach nirgendwo

Der „Xare“, Kolumnist im „Echinger Forum“, adressiert seine monatlichen Briefe an den Bürgermeister schon immer an „Eching jwd“, janz weit draußen. Seit dem Umzug des Rathauses an die Fürholzener Straße hat er damit recht.
Im Gemeinderat hat Thomas Kellerbauer nun einen Shuttlebus angeregt, um speziell für Senioren den Besuch im nun doch arg abgelegenen Rathaus am äußersten Nordende des Ortes zu erleichtern.
Bürgermeister Sebastian Thaler konnte sich dafür nicht erwärmen. „Wenn ich ihnen die Kosten für den Bus präsentiere und die Fahrgastzahlen gegenüberstelle, werde sie ihn einstimmig wieder abschaffen wollen“, prophezeite er. Ein Besuch im Rathaus sei doch für die meisten Echinger nicht allzu häufig angesagt.
Die Gemeinde hatte es vor dem Umzug auch verworfen, im Ortskern eine Zweigstelle zu belassen, etwa ein zweites Bürgerbüro. Angesichts der momentan extrem dünnen Personaldecke, die gerade schon die Einhaltung der Öffnungszeiten im Bürgerbüro 1 unmöglich macht, sei er „heilfroh, dass wir uns dagegen entschieden haben“, sagte Thaler.

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