Einfach mal aktiv werden

Groß war die Freude bei den „Juniors of GOD“, der Nachwuchsorganisation des Bürgerforums GOD, dass gleich ihre beiden Vorschläge im Bürgerhaushalt umgesetzt werden. Sowohl die Anregung der Kids für einen Hartplatz am Ort wie auch für die Neugestaltung des Buswartehäuschens in Günzenhausen wurden – jeweils mit enormen Stimmen von der Bürgerversammlung in Günzenhausen – auf Spitzenplätze gewählt und werden vom Rathaus nun 2019 als zweites und viertes Projekt im Bürgerhaushalt umgesetzt.
„Es ist toll, dass wir diese Plätze mit unseren Projekten erreichen konnten, obwohl die Echinger in der Überzahl sind“, freute sich Melanie Kranz beim ersten Treffen der „Juniors“ nach dem Beschluss, „das zeigt, dass wir Jugendlichen mit JoG viel schaffen können.“ Einen Flohmarkt, ein Adventsfest und ein Fußballturnier haben die „Juniors“ Amelie Beer, Melanie Kranz, Johannes Kratzl, Hanna Linbrunner, Benedikt Malenke und Alex Reithmeier schon organisiert im ersten Jahr ihres Bestehens und dabei Geld gesammelt, um für ihre Wünsche auch selbst was beisteuern zu können..
„Ich freu mich total über die Entscheidung und bin froh, dass es den Bürgerhaushalt gibt“, jubelte Amelie Beer, „wer weiß, ob wir ohne auch schon so weit wären.“ Es sei „echt super, dass etwas nun endlich etwas für die Jugendlichen in Günzenhausen gemacht wird“, findet auch Alex Reithmeier.
Wie genau der Platz aussehen wird, ob er den Bolzplatz ergänzt oder daneben angelegt wird, wie er ausgestattet wird, das ist alles noch offen. Das Rathaus hat mal 14.000 Euro Kosten im Bürgerhaushalt angesetzt. Ob und wie sich die „Juniors“ noch einbringen können oder müssen, wird sich bei der Umsetzung zeigen.
Ebenfalls angenommen wurde ihr Vorschlag, das Buswartehäuschen vor dem Dorfbäck zu verschönern. Der gemauerte Kasten ist völlig uneinsichtig und mittlerweile auch schon etwas schmuddlig geworden. Mit einer Öffnung und etwas Glas erwarten sich die Kinder, dass durch die Einsichtigkeit Vandalismus reduziert werde. Außerdem könne man ankommende Busse erkennen und umgekehrt der Busfahrer auch wartende Personen wahrnehmen. Die Gemeindeverwaltung erwartet, dass ein Abriss und Neubau effektiver sein werde als eine Umgestaltung.

2 Lesermails

  1. Herr Hahn, der Kommentar von Herrn Bartl/CSU kommt sicher. Er wird bestimmt einen Fleck finden, auf den er seinen Kommentar beziehen wird.

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