Konflikt um die Inseln

Ein neues Entrée haben die beiden Ortszufahrten auf der Hauptstraße im Frühjahr erhalten – doch das ist höchst umstritten. Das Staatliche Bauamt, zuständige Verkehrsbehörde für die Staatsstraße durch Eching, hat die Gemeinde zur Beseitigung aufgefordert.
Der Gemeindebauhof hatte die Verkehrsinseln in der Fahrbahn dem steinigen Standort in der Schotterebene gemäß mit Ziersteinen und Steingewächsen bepflanzt und geschmückt. Die Baubehörde habe die neue Gestaltung aber als „verkehrsgefährend“ gerügt, berichtet Bürgermeister Sebastian Thaler.
Worin die Gefährdung bestehe, erschließe sich ihm freilich nicht. Die Gemeinde habe daher geantwortet, für einen Rückbau der neuen Inseln „keine Veranlassung“ zu sehen. Das Bauamt hat für den Fall, dass Eching der Aufforderung nicht nachkomme, einen „kostenpflichtigen Rückbau“ angedroht.
Das sieht der Bürgermeister gelassen. Das Bauamt habe, obwohl für Straßen wie Verkehrsinseln zuständig, „seit 30 Jahren dort nichts gepflegt“, da könne man eine Umgestaltung der Inseln abwarten.

2 Lesermails

  1. Da spielt doch die uralte Geschichte mit der Ober sticht den Unter. Ja, wo käme denn die Behörde hin, wenn sich so eine kleine Gemeinde, obendrein vertreten durch einen jungen SPD-Bürgermeister, erlaubt, auf eigene Initiative etwas an der hoheitlichen Entscheidung der Baubehörde zu ändern.In diesem Fall würde nur der große Kotau vom Bürgermeister Thaler vor der Oberen Baubehörde etwas bringen.

  2. Auf jeden Fall ist die optische Gestaltung gelungen!
    Bei den BlumenWiesen im Gemeindegebiet stellt sich bei fast allen die Frage: Wann?

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