Lesermail zum Artikel „Petition vertagt“

Also die Kindergartengebühren wurden nicht angehoben, dafür 2,- Euro mehr Spielgeld pro Monat, die Essensgebühr um 0,5 Euro pro Essen und statt 11 Monaten verlangt man plötzlich Gebühren für 12 Monate und das Ganze pünktlich zum Start des neuen Kindergartenjahres ab dem 01.09.18. Dafür wird aber auch die Kinderbetreuungszeit in den Sommerferien reduziert. Und alles still und heimlich, weil man ganz genau weiss, dass sich die Öffentlichkeit darüber aufregen würde. Für uns heisst das bei 3 Kindern mal runde 750 Euro mehr im Jahr an Kitagebühren. Sehr kinderfreundlich.
Matthias Beth

2 Lesermails

  1. Lieber Herr Beth,
    auch ich werde (hoffentlich) bald 1 und später dann 2 Kinder in einem Kindergarten haben. Und dennoch bin ich überzeugt, dass die KiTa-Gebühren – auch deren Anpassung – völlig angemessen sind.
    Nicht kinderfreundlich? Wieso nicht?
    Wenn damit Essen und Spiel-Utensilien in mindestens gleicher Qualität angeschafft werden können und wenn darüber hinaus von der 12. Monatsgebühr weitere Erzieher(innen) eingestellt werden können, dann ist das wohl sehr kinderfreundlich!
    In Zeiten, in denen Familien Geld für zig Hobbys, Markenkleidung, Urlaub, Smartphones, usw. ihrer Kinder ausgeben, ist diese Erhöhung der KiTa-Gebühren wohl eine der sinnvolleren Ausgaben, die eine Familie aufzuwenden hat.
    Kinder sind eine Investition – zugegeben eine teure Investition -, aber sie sind eine Investition in unsere Zukunft. Und die Ausgaben für ein qualitativ hochwertiges Kindergarten- und Schulangebot die beste Basis für deren zukünftiges Leben. Hier sollte weder seitens der öffentlichen Hand noch von privater Seite gespart werden.

    1. Sehr geehrter Herr Frieß,
      ich weiß, dass Kinder eine Investition in unsere Zukunft sind, auch deswegen haben wir 4 Kinder. Ich finde es aber mehr als scheinheilig, zu sagen, dass die Gebühren nicht erhöht wurden, gleichzeitig aber einen Monat mehr kassieren, alle Nebengebühren erhöhen und aber gleichzeitig eine freiwillige Arbeitsmarktzulage für Erzieherinnen und Kinderpfleger auf die lange Bank schieben, obwohl einige Nachbargemeinden diese Zulage schon lange haben.

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