„Bayerische Gastkultur leben“

Mit einem Weißwurstessen für geladene Gäste haben die neuen Wirtinnen im Huberwirt am Freitag ihren Einstand gefeiert. Marlene Graßl und Anna Marienwald kündigten an, dass in der Traditionsgaststätte weiter „bayerische Gastkultur gelebt wird“. Lokal und Hotel würden unter ihrer Führung „ein Platz der Begegnung sein, wo viel passiert und wo sich alle wohlfühlen“, sagte Marlene Graßl, „hier darf man Mensch sein“.

Die beiden Schwestern sind die Enkel der Generation Graßl, die 1955 das neue Haus an die Hauptstraße verlegt und 1972 ein Hotel angegliedert hatten. Nach einer Einarbeitungszeit an der Seite der langjährigen Pächter, der Familie Vogt, führen sie den Betrieb seit 1. Januar eigenverantwortlich.

„Alles, was funktioniert hat, bleibt“, versprach Marlene Graßl. So gibt es im Restaurant weiter bürgerliche Küche mit Mittagsangeboten. Im Hotel wird neu ein „Einheimischentarif“ eingeführt, vergünstigte Konditionen für Echinger, die über’s Wochenende für Besucher buchen.

Für die Schwestern, die mit dem Betrieb aufgewachsen sind, sei der Einstieg nun „mehr als nur ein Beruf“, sagte Graßl. Ausdrücklich stellten die neuen Chefinnen das gesamte Team hinter den Kulissen von Hotel und Restaurant vor (Bild). „Wir sind dankbar, dass so viele geblieben sind“, betonte Graßl.

 

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