Mehr Aufenthaltsqualität rund um’s Rathaus

Die Platzgestaltung rund um das neue Rathaus ist nun in allen Details genehmigt. Die letzten kleinen Veränderungen in der Planung sollten insbesondere die Aufenthaltsqualität auf den Freiflächen erhöhen. So wurden im Windschatten des Gebäudes mehrere Sitzgelegenheiten vorgesehen und der Brunnen als zentrales Gestaltungselement des Vorplatzes neu konzipiert.

Das Brunnenbecken zieht sich auf 26 Meter Länge die gesamte Ostfront des Rathauses entlang. Hier ist mit Höhenunterschieden zu jonglieren, da der östliche Rathauseingang etwa einen Meter über dem Platzniveau liegt und der Platz von der Hauptstraße zum Bürgerplatz sacht ansteigt.

Von der Hauptstraße führt eine Rampe zum Eingang, vom Bürgerplatz eine Treppe. Die Mauer zur Befestigung dieses Zugangs wird nun auf Eingangshöhe mit einer Wasserrinne gesäumt, aus der das Wasser dann über eine Wand sachte abläuft in das Brunnenbecken, das auf Platzniveau liegt. Weil der Platz ansteigt, wird das Südende des Brunnens mit Sitzgelegenheiten gestaltet, das Nordende ist dann fast eben mit dem Platzniveau, so dass Kinder zum Plantschen in das Wasserbecken steigen können.

Die kleine Grünfläche, die um die Kirchenmauer St. Andreas angedeutet ist, wird vergrößert und zieht sich damit weiter nach Westen.

In den unmittelbaren Vorgärtchen des Rathauses an Nord- und Südfassade sollen die Niveauunterschiede zu Hauptstraße und Bürgerplatz ebenfalls durch Abstufungen ausgeglichen werden, die dann als Sitzgelegenheiten bestückt sind. So soll rund um das Gebäude Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Wie bisher werden entlang der Hauptstraße vor der Rathausfront wieder Bäume gepflanzt. Den Unterwuchs in den Beeten sollen Rosensträucher bilden.

Der in Grundzügen schon lange skizzierte Plan wurde in dieser Detailschärfe vom Bauausschuss des Gemeinderats einstimmig gebilligt. Der Kostenrahmen liegt bei 950.000 Euro für das Gesamtpaket inklusive neuer Bürgersteige und Parkplätze entlang der Hauptstraße. Georg Bartl (CSU) wollte zunächst die seit Monaten diskutierten Pläne nochmal von Grund auf neu bewerten, um die Kosten korrigieren zu können, fand dafür aber keinerlei Widerhall, so dass er seinen Vorstoß zurücknahm.

Lesermail verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.