Kein grünes Licht für grüne Wand

Bepflanzte Wände wird es im neuen Rathaus nicht geben. Die Idee aus der Bauplanung, im Foyer oder im Bürgerbüro „grüne Wände“ vorzusehen, wurde vom Bauausschuss des Gemeinderats abgeschmettert.

Vorgeschlagen worden waren zwei Wände im Foyer mit 16 und acht Quadratmetern sowie eine Wand im Bürgerbüro mit ebenfalls acht Quadratmetern Fläche. Dort sollten dann die Wände bepflanzt werden, was gut aussehe und dazu das Raumklima und die Akustik verbessere, so die Argumentation aus dem Gemeindebauamt.

Allerdings kostet die Anlage der acht Quadratmeter rund 30.000 Euro, die Unterhaltskosten wurden auf etwa 2000 Euro jährlich geschätzt. Der Ausschuss wollte da nicht mal in eine vertiefte Diskussion einsteigen. Je eine „grüne Wand“ in Foyer in Bürgerbüro wurde mit 10:3 Stimmen abgelehnt; dafür waren nur Bürgermeister Sebastian Thaler, Leon Eckert und Herbert Hahner, eine Bepflanzung nur im Bürgerbüro wurde mit 8:5 Stimmen abgewiesen, hierfür stimmten mit den dreien auch noch Anette Martin und Stefanie Malenke.

Ein Lesermail

  1. Endlich mal was Positives im Sinne von „Geldsparen“.
    Es sind ja nicht nur die Kosten für die grüne Wand, was ins Geld geht, ist die Pflege und Wartung der Wände und des Bodens um die Wände.

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