Lesermail zum Artikel „Faustschlag gegen Bürgermeister“

Nein, meine Herren, gar nicht verwunderlich, sondern vermeintlich beinahe „geschickt“, wie hier zwei vermeintliche „Leserbriefschreiber“ ganz zufällig Fragen, Zweifel oder Vermutungen zum Thema Attacke auf den Bürgermeister zu streuen zu versuchen. Und sie sind sich auch nicht zu schade, das Thema Alkohol gleich dem Bürgermeister unterzuschieben.
Herr Wende und Herr Neubrand sind Mitglieder der CSU, wie man leicht herausfinden kann, und betreiben hier schon mal unter dem Deckmantel „Leserbrief“ auf niedrigsten Niveau den Start in den Kommunalwahlkampf. Motto: wird schon was Negatives hängenbleiben.
Ganz offen: für mich ist das mehr als eine dreiste Mogelpackung. Ist das Ihr Verständnis von Politik und Fairness? Da wiederhole ich mich gerne noch einmal: so etwas brauchen wir in Eching gar nicht.
Frank Horlbeck

3 Lesermails

  1. Sehr geehrter Herr Horlbeck,

    dem Vernehmen nach ist Herr Thaler mit Anzeigen nicht zimperlich!
    Leider sind tatsächlich einige Fragen zu diesem Sachverhalt unbeantwortet, höchst spekulativ und auch verwunderlich.
    Wieso reagieren Sie auf das Thema Alkohol so vehement? Hat das einen Grund?
    Ist es Personen, die der Christlich Sozialen Union angehören, verboten, Fragen zu stellen?
    Alles etwas komisch, finden Sie nicht?

    Herzliche Grüße – Torsten Wende

    P.S.: evt. gelingt es uns, den „Täter“ in den nächsten Wochen zu Wort kommen zu lassen, immerhin hat dieser nunmehr seinerseits Anzeige gegen Herrn Thaler erstattet…

  2. Sehr geehrter Herr Horlbeck,

    ganz offensichtlich haben Sie die Zeilen der Herrn Wende und Neubrand nicht aufmerksam gelesen. Ich persönlich bin mir sehr sicher, dass unser sehr gut funktionierender Rechtsstaat bei der privaten Angelegenheit des Bürgermeisters Thaler zur richtigen Urteilsfindung kommen wird.
    Aber in der Sache geht es darum, dass Herr Thaler seine ihm als Bürgermeister im „Echinger Forum“ zustehende Plattform für beleidigte Repliken zu Abstimmungsniederlagen im Gemeinderat und zu privaten Angelegenheiten nutzt. Das wäre in der Sache noch nicht weiter problematisch, wenn nicht 3 Jahre nach Amtsantritt des Bürgermeisters Thaler festgestelt werden muss, dass von seiner Seite nichts vorzuweisen ist.
    Bereits vom ehemaligen Bürgermeister Riemensberger und dem Gemeinderat beschlossene Projekte (Rathaus, Baugebiet Böhmerwaldstraße, Feuerwehrhaus Günzenhausen) wurden ohne Not aufgeschnürt, neu diskutiert und verhandelt mit dem Ergebnis, dass die hierfür entstandenen Kosten in Millionenhöhe der Steuerzahler zu tragen hat, sich in der Entscheidung aber nichts geändert hat.
    Deshalb, sehr geehrter Herr Horlbeck, gehts nicht um die privaten Angelegenheiten des Herrn Thaler, die er selbst öffentlich gemacht hat, sondern darum, dass endlich irgendwann über berufliche und nicht nur über sportliche Erfolge des Bürgermeisters Thaler berichtet werden kann.

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