Lesermail zum Artikel „Thaler tritt 2020 wieder an – unter Vorbehalt“

Liebe Barbara, verehrter Herr Dr. Schefold,
nur ein kurzer Kommentar zum Leserbrief, da ich das wiedererblühende Verhältnis zwischen uns nicht zerstören will: Zum hervorragendem Ergebnis der Bürgermeisterwahl von 61,8 % ist immer noch anzumerken, dass 38,2 % ihn nicht gewählt haben, also mehr als ein Drittel der wahlberechtigten Echinger Bürger!
Die Prägung von Eching durch die Bürgermeister Dr. Enßlin, Dr. Lösch und Riemensberger haben Eching nicht nur zu einem Vorzeigeort werden lassen, es waren auch Programme/Objekte, die vom damaligen Gemeinderat, der dem heutigen – auch mit den hinzugekommenen Gruppierungen – fast entspricht, immer einstimmig genehmigt wurden. Dass derzeit im Gemeinderat und/oder den Ausschüssen ein anderes Abstimmungsergebnis vorherrscht, mag wohl auch darin begründet sein, dass BGM Thaler Ideen initiiert und auf die Tagesordnung setzt oder realisiert haben will, die für eine Mehrheit im Gemeinderat und/oder den Ausschüssen wenig oder nicht Erfolg versprechend sind.
Ob die Bürger und Bürgerrinnen die Vorgehensweise von Bürgermeister Thaler für gut bewerten und ihm dafür ihre Stimme bei der Bürgermeisterwahl geben, werden wir im März 2020 wissen. Dass Herr Thaler die Wahl als Bürgermeister erst annimmt, wenn ein ihm entsprechender Gemeinderat gewählt ist, entspricht wenig bis keinem demokratischen Verhalten. Vielleicht kann er den Bürgern und Bürgerrinnen aber – bis zur Wahl im März 2020 – Vorschläge machen, welche Gemeinderäte und Gemeinderätinnen, aus welcher Partei und/oder Gruppierung, sie wählen müssen, damit er Bürgermeister werden kann/will.
Heinz Müller-Saala

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