Lesermail zum Artikel „Sportlerehrung wieder abblasen?“

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie waren sicherlich in der BPU-Sitzung am 03.12.2019 und auch am 17.12.2019 im Gemeinderat anwesend. Dann wissen Sie sicherlich auch, was Herr Bartl wirklich gesagt hat.
Anders wie es der Journalist schreibt, hat Herr Bartl nie den gesamten Ablauf der Sportlerehrung in Frage gestellt!
Die Wahrheit ist, die Art und Weise, wie Herr Bartl über das Zusammentreffen des Gremiums informiert wurde, war mehr als fragwürdig. Er teilte mit, dass er am Tag des Zusammentreffens einen Anruf am Morgen vom Rathaus erhielt, dass mittags das Gremium zusammenkommt.
Hier haben sich dann einige Gemeinderäte der Gegenseiten mehr darüber aufgeregt, dass Herr Bartl gerade darüber spricht, anstelle der Verwaltung zu sagen, dass Einladungen in Zukunft mindestens 48 Stunden zuvor geschehen sollten. Mit Verlaub, es soll Menschen geben, die noch andere Aufgaben zu erfüllen haben. Was auch nicht geschrieben wurde, ist, dass ein FW-Gemeinderat zur Auffassung gekommen ist, dass gerade bei Herrn Bartl die Informationen aus dem Rathaus stark verzögert ankommen.

Die Diskussion über diesen Kommunikations-Fauxpas war ähnlich substanzlos wie die Gegenargumente, denn keiner der Anwesenden konnte bestätigen bzw. widerlegen, ob die Verwaltung hier richtig gearbeitet hat oder nicht.
Der einzige, der übrigens von „abblasen“ gesprochen hat, war Herr Thaler selbst. In einer Scheinabstimmung mit einer definitiv falschen Fragestellung, welche Herr Hiermansperger direkt so bezeichnete, wurde der Gemeinderat gefragt, ob die Sportlerehrung abgesagt werden soll.
In dieser Sitzung war die CSU niemals dagegen, sondern hätte gerne gewusst, wer final für was geehrt wird. Diese Information kam erst nach der Diskussion. Nebenbei bemerkt, in der BPU-Sitzung am 03.12. hat Herr Bartl freiwillig sich als Gremiumsmitglied bereit erklärt, allerdings wurde hier kein Termin festgelegt, was Frau Martin von der SPD wie folgt Kommentierte: „Am besten am 24. Dezember noch, wir haben ja sonst keine weiteren Termine“.

Ein Anruf am selben Tag des Zusammentreffens des Gremiums zeigt mir persönlich, dass die Verwaltung wahrscheinlich keine E-Mail gesendet hat, denn warum soll man sonst denjenigen früh anrufen?

Ich, der persönlich bei beiden Veranstaltungen anwesend war, kann Ihnen berichten, dass der Gemeinderat bei wenigen Punkten nicht einer Meinung war, was Gott sei Dank auch für eine demokratischen Versammlung normal ist. Was allerdings nicht gut ist, dass Herr Bartl und die CSU gerne als Sündenböcke hingestellt werden und die Echinger Medien auch kein Interesse daran haben, ein harmonisches Bild (dort wo geschehen) wiederzugeben. Wenn schon aus dem Gemeinderat geschrieben wird, dann sollte auch jeder Punkt aufgefasst werden und nicht nur der, welcher am meisten spaltet. Die Realität zeigt ein anderes Bild, bringt allerdings weniger „Klicks“. Bevor hier jemand kritisiert wird, sollte man auch dort gewesen sein, der öffentliche Teil einer Gemeinderatssitzung ist jederzeit besuchbar.

Mit freundlichen Grüßen
Julian J. Heike

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