Keine Infektionen aus Südtirol beim TSV

Während der Ausrufung von Südtirol als „Corona“-Hochrisikogebiet befanden sich rund 20 Spieler des TSV Eching dort im Trainingslager. Der Aufenthalt wurde am Samstag sofort abgebrochen, mittlerweile seien nach Angaben des Vereins auch alle Teilnehmer auf „Corona“-Infektion kontrolliert; alle Tests seien negativ ausgefallen, das heißt, kein einziger der Reisegruppe habe sich infiziert.

Dennoch hat der Ausflug massive Konsequenzen. Die Spieler sollen sich nun 14 Tage in quasi Selbstquarantäne begeben, der einzige Schüler in der Truppe ist seit der Rückkehr nicht wieder zur Schule gegangen.

Der Trainingsbetrieb wurde für 14 Tage ausgesetzt, mindestens die ersten beiden Punktspiele der Bezirksliga-Runde in Pfaffenhofen und zuhause gegen Sulzemoos sollen verschoben werden.

Auch das für 20. März geplante Benefiz-Turnier in den Echinger „Wochen gegen Rassismus“ wurde inclusive der im Sportheim vorgesehenen Begleitmaßnahmen gestrichen. TSV-Vorsitzender Rudi Hauke kündigte an, es eventuell im Herbst nachholen zu wollen.

Das Trainingslager war auf Initiative von Trainer Gery Lösch im zweiten Jahr in Folge in Naturns angesetzt gewesen. Vor der Abreise gab es sowohl Abstimmung der Spieler mit ihren jeweiligen Arbeitgebern als auch mit dem Verein. Während des Aufenthalts in Naturns dann wurde Südtirol zum „Corona“-Hochrisikogebiet erklärt. Die TSV-Truppe brach sofort ab und reiste heim.

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