Lesermail zum Artikel „Erdrutschsieg für Thaler“

Ein großer Erfolg fürwahr, aber schlussendlich kommt es darauf an, gegen bzw. mit wem er im Gemeinderat die Politik durchsetzen kann. Erst die Gemeinderatswahlergebnisse werden es zeigen (können), ob dieses Ergebnis ein Pyrrhussieg ist oder nicht.
Bernhard Muehlberg

2 Lesermails

  1. Analyse der Wahlanalysen:

    Der Souverän hat gesprochen, die Kandidaten wundern sich. Obwohl es bei den zur Wahl angetretenen Formationen Gewinne und Verluste an Stimmen und insgesamt 24 Ratssitze gibt, mutet deren Analyse schon manchmal seltsam an.

    Da mogelt die größte Fraktion in der Euphorie ihrer Stimmenverluste auf ihrer Homepage 2 Ratssitze dazu und würde damit das Ratsgremium auf 26 Sitze aufblasen. Das lässt schon Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen zu. Die gleiche Partei interpretiert ihr bisheriges Verhalten und den dadurch resultierenden Stimmen- und Ratsverlust als Erfolg und kommentiert ihn als Wegweisung für ihre künftige Arbeit in ihrer Analyse 5-mal mit „weiterhin“. Da kann der staunende Leser schon meinen: Die haben die Zeichen der Zeit nicht verstanden, deshalb: Weiter so bergab!

    Desgleichen gilt der Hinweis einer anderen Gruppe, die ihr unbefriedigendes Wahlergebnis dem „Märchen“ ihres „Blockadeverhaltens“ zuschreibt. Zugutehalten muss man ihnen, dass sie diese Stimmung der Bürger wenigstens wahrgenommen haben. Märchenkenner dagegen wissen aber mindestens seit „1001er Nacht“: „Jedes Märchen hat einen wahren Kern“! Märchenhafte Züge kann man dagegen in der Darstellung vermuten, wenn ihr Wahlergebnis ausreicht, „um einen Sitz im Gremium (Ratssitz) zu verlieren“.

    Allen Verantwortlichen sei deshalb angeraten, in sich zu gehen und nach den wahren Gründen für das Wahlergebnis zu suchen, auch und gerade bei sich selber. Das gilt sowohl im negativen, als auch im (erfreulich) positiven Sinne. Das Wahlergebnis spiegelt nicht nur die letzten Tage der Legislatur mit dem Wahlkampf wider, sondern das Verhalten jedes Bürgervertreters im Rat über die gesamte Amtsdauer. „Es sind eben nicht immer die Anderen Schuld, wenn man sein gestecktes Wahlziel nicht erreicht“.

    Der zitierte Ausspruch, der Bürgermeister wird „…unter Beweis stellen müssen, wie er in Zukunft Mehrheiten finden will“, heißt doch ohne Umschweife: „Wir sind dagegen!“ Es ist zu befürchten, dass damit das ebenfalls zitierte „Märchen“ weitergelebt wird. Wie diese Haltung dem Wohle der Gemeinde dienen soll, muss jeder Bürger selbst bewerten.

    Den Bürgern von Groß-Eching sei geraten: Beobachtet aufmerksam das Verhalten unserer Vertreter im Rat und prüft, ob es wirklich so bürgernah und zum Wohle unserer Gemeinschaft ist, wie alle beteuern.

    Am 5. Mai werden die gewählten Gemeinderäte für die neue Legislaturperiode vereidigt. Ich wünsche allen Gemeinderäten bei ihren Entscheidungen ein glückliches Händchen zum Wohle der Bürger von Eching.

    Winfried Hubertus

  2. Auch vom Tenniskollegen Peter Gratulation zum Erfolg. Bitte jetzt nicht abheben, sondern wie gewohnt solide weiter machen. Wenn du das als Bürgermeister beherzigst, dann ist dir, bei der nächsten Wahl, meine Stimme wieder sicher.

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