Gemeinderat fängt Sparen bei sich an

Seit über zehn Jahren ist das Sitzungsgeld für die ehrenamtlichen Gemeinderäte unverändert, eine Anhebung wäre daher rein turnusmäßig an der Reihe. Bei den Vorbesprechungen der Modalitäten für die neue Mandatsperiode sei dies aber aus allen Gruppierungen unisono verworfen worden, berichtete Bürgermeister Sebastian Thaler bei der Konstituierenden Sitzung: „Eine Erhöhung wäre derzeit das falsche Signal.“

Unverändert beträgt das Sitzungsgeld nun auch für die anstehende Wahlperiode bis 2026 je Gemeinderats- oder Ausschusssitzung 40 Euro. Dazu kommt eine monatliche Aufwandspauschale von 100 Euro. Fraktionsvorsitzende erhalten für ihren Mehraufwand weitere 100 Euro monatlich plus zehn Euro je Fraktionsmitglied.

Ein Lesermail

  1. Na, hoffentlich gilt das dann auch für den Bürgermeister und seine gewählten Vertreter. Die Referentenstellen sparen wir uns dann auch. Denn das wäre ja eine verdeckte und gezielte Erhöhung für handverlesene Gemeinderatsmitglieder.

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