Echinger Kulturtage: „Mein Freund – der Baum“

„Was weckt der Baum in dir?“ fragt der Holzbildhauer Ludwig Loibl aus Dietersheim in seinem Buch „Mein Freund der Baum“. Und er beschreibt sofort, welche Empfindungen ein Baum in ihm weckt: Erinnerungen – Assoziationen – Faszination – Gefühle – Harmonie – Musik – Geborgenheit!

Der Baum als Lieferant des lebendigen Werkstoffs Holz, den er mit Leidenschaft bearbeitet und mit dessen unterschiedlicher Funktion in der Natur, aber auch für uns Menschen und als Wirtschaftskraft, er sich immer wieder auseinandersetzt. Seine verschiedenen Stilrichtungen entspringen alle dem Streben, Schönheit und Vielfalt von Holz für den Betrachter erfahrbar zu machen.

Dabei hat Loibl Erkenntnisse gesammelt über die Verarbeitung der verschiedenartigen Holzarten, von heimischen Hölzern wie Esche, Rotbuche, Eiche, Birke, Linde, Lärche und auch Nussbaum, von Obsthölzern wie der Kirsche, aber auch von Exoten wie Olive, Pinie oder Mahagoni. Entsprechend erfahren seine nach Themengruppen geordneten Exponate sehr unterschiedliche Ver- und Bearbeitungstechniken.

Hier das Bild „Gemeinsame Wurzeln“:

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Die innere Verbundenheit zu seinen Schöpfungen drückt Loibl vielfach aus durch Geschichten und Gedichte, die er seinen Werken beifügt. Ein ausdrucksvolles Beispiel dazu liefert das Kunstwerk „Überspannt“ (unten), dem der Künstler seine eigene Sicht auf das üppige Leben der Menschheit in unserer einen gefährdeten Welt als sich immer wiederholende Mahnung zur Seite stellt: „Die Natur hat erkannt, der Bogen ist überspannt!“

Wir sind sehr gespannt, mit welchen Kunstwerken aus Holz und in Form von Lyrik er uns bei den Echinger Kulturtagen 2021 überraschen wird.

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