Lesermail zum Artikel „Keine Parkplätze vors Rathaus“

Leute, lasst es gut sein.

Wir haben einen neuen Gemeinderat und der ist so aufgestellt, dass eine Mehrheit mit dem BGM durchregieren kann, ob es sinnvoll oder realitätsfern ist. Sofern diese „Fördergruppe“ die Mehrheit hat, d.h. wie derzeit geschlossen auftritt, muss man damit leben.

Vielleicht lernen die „Nichtwähler“ daraus, denn auch sie werden von allen derzeitigen und kommenden Entscheidungen mit betroffen sein. Hoch lebe die Demokratie!

Heinz Müller-Saala, Gemeinderat (FDP)

Ein Lesermail

  1. Sehr geehrter Herr Müller-Saala,

    ich kann Ihnen in Ihrer Aussage „Hoch lebe die Demokratie“ nur zustimmen.

    Teil einer Demokratie ist es, dass verschiedene Gruppen, wechselnd und durch Wahlen bestimmt, die Möglichkeit haben, das politische Geschehen und die Richtung der Entwicklungen einer Kommune, einer Region oder eines Landes vorzugeben. Dass Sie eine andere Meinung haben, ist auch Teil der Demokratie. Viele Echinger Bürger haben ihrer Meinung am 15.03.2020 auf demokratische Weise Ausdruck verliehen.

    Es wäre jedoch wünschenswert, wenn sich vor allem in der Kommunalpolitik, insbesondere in Eching, der Fokus auf eine sachliche, argumentative Diskussion stützen würde, und weniger auf inhaltlose Äußerungen wie in Ihrer Lesermail. Ich bin sicher, dass ein Gemeinderat mit Ihrer umfassenden Erfahrung mehr für Wähler und Nichtwähler anbieten kann, um spätestens bei der nächsten Wahl das Blatt zu wenden.

    In der aktuellen Situation, in der wir uns alle befinden, sollten alle Parteien den Blick auf andere Aspekte richten, insbesondere um Echings Kultur, Bildung und Wirtschaft zu stützen. Die Diskussion um Parkplätze vorm Rathaus lenkt von den eigentlichen Aufgaben, die sich aktuell stellen, eher ab.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Vierthaler

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