Echinger Kulturtage: „Wie der kleine Osterhase Weihnachten rettete“

Zwei Leidenschaften entdeckte Sabine Götzensberger schon in früher Kindheit: Das Malen und Zeichnen sowie das Lesen von Büchern, speziell von Märchen. Und in der fast logischen Konsequenz folgte das Schreiben eines ersten schriftstellerischen Versuchs, eines Kinderbuches mit dem zauberhaften und Neugier weckenden Titel „Wie der kleine Osterhase Weihnachten rettete“.

Mit diesem Erstlingswerk konnte Sabine gleich beide Talente unter Beweis stellen, denn die Illustrationen stammen ebenfalls alle aus ihrer Phantasie und Feder, so dass sie nun nicht mehr alles Papier, das ihr unter die Finger kam – und nach eigener Aussage sogar Wände – bemalen musste.

Nachdem Sabine die kindlichen Reaktionen auf ihr Buch schon in der Lions-Hütte auf dem Weihnachtsmarkt testen konnte, sollte die Geschichte beim Freiluftlesen der Echinger Kulturtage weitere Liebhaber finden. Es ist sehr ermutigend, zu erleben, dass Techniken wie Lesen, aber auch die aufmerksame Hinwendung zu einem realen Vorleser und dessen Mimik und Gestik, in unserer zunehmend digitalen Welt gepflegt werden. 

Lebendiges und anschauliches Vorlesen für ihre vier Kinder stand hoch im Kurs im Hause Götzensberger. Das erlaubte Bilder im Kopf – nicht nur auf dem Bildschirm – und förderte offenkundig Phantasie und Kreativität. Heute liest Sabine Kinderbuchklassiker ebenso gerne wie aktuelle Krimis, Romane oder auch bunte Comics.

Die Geburt ihres Neffen wurde schließlich ausschlaggebend für das erste schriftstellerische Wagnis in Form eines Märchens mit einer klaren Intention: „Es war und ist mir sehr wichtig, mit meiner Geschichte eine Botschaft zu vermitteln. Ich möchte meinen kleinen und großen Lesern zeigen, dass jeder ein Held sein kann, wenn er den Mut hat, seine Träume zu verfolgen, selbst wenn es mal beschwerlich wird und man vor allem über sich hinauswachsen muss. Das Märchen soll Mut machen und zum Träumen anregen.“

Bei der Premiere in der Märchenhütte schien dies zu gelingen und der Erfüllung des ersten Traumes entsprang  der Vorsatz, weitere Bücher folgen zu lassen.

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