Echinger Kulturtage: Die Mosaikwerkstatt

Ein neues Angebot speziell für Asylbewerber hat Margret Lösch 2016 mit ihrer offenen Mosaik-Werkstatt im ASZ ins Leben gerufen.

Die Idee hinter dieser Initiative war Löschs Anliegen, den zur Untätigkeit verdammten Asylbewerbern eine Möglichkeit zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung anzubieten und dabei gleichzeitig einen Ort der Begegnung zwischen Asylbewerbern und Einheimischen zu schaffen, denn schließlich ist die Werkstatt selbstverständlich auch für alle Echinger Bürger geöffnet. Die Teilnahme ist kostenlos und die  Fotos zeigen ein gelungenes Konzept. In den vier Jahren der Zusammenarbeit hätten sich laut Lösch viele freundschaftliche Kontakte ergeben.

Margret Lösch erklärt: „Hauptsächlich befassen wir uns mit der Gestaltung von Mosaik-Gartensäulen und Pflanzgefäßen, wobei wir nicht mehr gebrauchtes, abgegebenes Geschirr vom Wertstoffhof und Privatleuten recyceln, zerkleinern und aus den Scherben schönes Kunsthandwerk für Haus und Garten anfertigen.“ Es handelt sich quasi um ein Upcycling im Sinne einer stofflichen Aufwertung von sonst nicht mehr nützlichen Abfallprodukten.

Mittlerweile sorgen ca. 20 Säulen an den unterschiedlichsten Plätzen in Eching für eine optische Verschönerung des Ortsbildes. Das Prunkstück, eine über zwei Meter hohe „Säule der Nationen“ in der Musikschule (Bild unt.), wurde am 23. Juli 2016 beim vom KFE organisierten Fest der Kulturen „Eching International“ von den Werkstattmitgliedern, den Fest-Teilnehmern und den Besuchern anhand mitgebrachter Porzellanscherben gestaltet und anschließend von Margret Lösch mit der herrlichen Abschlusskugel fertiggestellt.

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