Elfriede Liebl verstorben

Im Alter von 84 Jahren ist Ehrenbürgerin Elfriede Liebl verstorben. Sie gehörte von 1978 bis 2008 für die CSU dem Gemeinderat an und von 1984 bis 2008 auch dem Kreistag. Im Pfarrgemeinderat St. Andreas war sie 26 Jahre engagiert. Jahrzehnte gehörte sie dem Ortsvorstand des Katholischen Frauenbundes an und war viele Jahre auch im Bezirksvorstand aktiv. Die Gemeindebücherei, die heute von ihrer Tochter geleitet wird, hat sie seit 1972 mitaufgebaut und in vielfältiger Weise dafür engagiert.

1993 bis 2002 war sie zusätzlich ehrenamtliche Richterin am Bayerischen Verwaltungsgericht München, von 2001 bis 2003 als Schöffin. Über zehn Jahre war sie Mitglied im Vorstand des Vereins „Älter werden in Eching“, zuletzt war sie noch im Lions Club engagiert. In seiner Laudatio zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft 2011 hatte Bürgermeister Josef Riemensberger ihr besonderes ehrenamtliches Engagement gewürdigt, das „die Gemeinde Eching in vielen Bereichen mit geprägt“ habe.

1996 zeichnete sie das Land Bayern mit dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt aus, 2007 erhielt sie den Verdienstorden der Bundesrepublik, 2014 ernannte sie auch die Echinger CSU zum Ehrenmitglied.

Die gebürtige Münchnerin hatte an einer Münchner Knabenrealschule Mathematik und Physik unterrichtet, ehe sie ihrem Ehemann Helmut, einem Wissenschaftler am Max-Planck-Institut, in die USA folgte. Fünf Jahre lebte die Familie in Boston an der Ost-, dreieinhalb Jahre in Santa Barbara an der Westküste, danach siedelte sich die Familie mit fünf Kindern in Eching an. Die große Leidenschaft von Elfriede Liebl waren stets ausgedehnte Reisen, über die es dann vor dem Frauenbund oder im ASZ regelmäßig unterhaltsame Diavorträge gab.

(Das Bild zeigt sie zu ihrem 75. Geburtstag.)

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