Mehr Dialog gewünscht

Erstmals seit Jahren hat es mal wieder ein Gesprächsforum zwischen Rathaus und Betrieben am Ort gegeben. Die Wirtschaftsförderin der Gemeinde, Ines Stadler, hatte den Austausch separiert nach Einzelhandel, Dienstleistern und Gastronomen.

136 Gewerbetreibende waren angeschrieben worden, gerade 17 nahmen teil. Die Wirtschaftsförderung in der Gemeinde insgesamt und das Dialogangebot speziell sei „noch relativ neu und unbekannt“, erklärte Stadler die dürftige Resonanz, „wir hätten aber einen höheren Zuspruch erwartet“.

Stadler stellte dabei ihr neues Referat vor und berichtete über aktuelle Themen und Projekte aus dem Rathaus, wie etwa ihre Firmenbesuche, den Glasfaserausbau im Gewerbegebiet oder die laufende Zertifizierung der Gemeinde zur „Fairtrade-Town“.

Als zentrales Problem meldeten die meisten Betriebe akuten Fachkräftemangel. Gastronomische Handwerksberufe wie Bäcker oder Koch seien etwa überhaupt nicht mehr gefragt bei Schulabgängern. Die Gastronomie müsse sich vermehrt mit Aushilfen durchhangeln. Auch die Dienstleister beklagten Mangel an qualifizierten Mitarbeitern.

Ein großer Wunsch der Einzelhändler wäre es, die verkaufsoffenen Sonntage in Verbindung mit den Marktveranstaltungen der „Echinger Fachbetriebe“ wieder einzuführen. Dies ist aber für Eching unverändert höchstrichterlich untersagt.

Sorgen mit der Gemeinde haben einige Unternehmen durch eine ungünstige Verkehrssituation oder Parkplatzprobleme in ihrem Umfeld. Allseits gewünscht wurde nach Angaben aus dem Rathaus eine Wiederholung des Dialogs und eine Intensivierung der Vernetzung.

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