Gehälter und Rechnungen auf Pump

Die Gemeindekasse hat für laufende Ausgaben einen Kredit aufnehmen müssen. Das Rathaus habe sich für zwölf Tage 1,5 Millionen Euro geborgt, berichtete Gemeindekämmerin Andrea Jensen dem Gemeinderat.

Der Kassenkredit für den momentanen Engpass „tut uns nicht weh“, betonte Bürgermeister Sebastian Thaler. Man bezahle gerade zehn Euro Bearbeitungsgebühr, aber keinerlei Zins. Jeder andere Lösungsansatz für den Liquiditätsengpass wäre teurer gekommen, versicherte er.

Unter anderem habe die Gemeinde gerade übermäßige Ausgaben, weil man auf aktuelle Rechnungstellung zum Rathausumbau und zur Sanierung der Tiefgarage dränge, solange der Umsatzsteuersatz noch bei 16 Prozent liege.

Dieser Tage werden aber auch die Monatsgehälter der Beschäftigten fällig und eine Rate der Kreisumlage an den Landkreis, so dass der Gang zur Bank nötig wurde.

Ein Lesermail

  1. Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

    am 17.04.2020 habe ich nachfolgende Lesermail hier gepostet, welche auch nach 6 Monaten noch Gültigkeit hat:

    „Die Gemeinde Eching hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem… siehe bitte meine Lesermail vom 20.11.2019. Der Verwaltungshaushalt kann schon seit drei Jahren nicht mehr ohne Zuführung aus dem Vermögenshaushalt ausgeglichen werden.

    Vor der Kommunalwahl, gerade vier Wochen zuvor, wurden die Finanzen in einem Wahlprospekt noch als sehr geordnet und leistungsfähig dargestellt.

    Die von Herrn Gemeinderat G. Bartl (CSU) im November 2019 angemahnte Bildung von Reserven/Rücklagen wurde in der Haushaltsberatung belächelt.

    Erfahrung schlägt halt doch fehlende Substanz!“

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