Lesermail zum Artikel „Bürgerbegehren zu Grundstücksverkauf“

Sehr geehrter Herr Gerber,

ich finde Ihren Ton in dieser „Debatte“ reichlich unangemessen. Unabhängig davon, dass ich vom Prinzip des Erbbaurechtes aufgrund zahlreicher sozialer und demokratischer Gesichtspunkte überzeugt bin, kommt es mir so vor, als ginge es Ihnen hier weniger um inhaltliche als um persönliche Kritik am Bürgermeister.

Die Debatte um das Erbbaurecht wurde im Gemeinderat von gewählten Bürgervertreter:innen geführt und schlussendlich entschieden. So funktioniert unsere repräsentative Demokratie nun mal. Im politischen Wettbewerb gehören Niederlagen dazu, danach auf persönliche Vorwürfe auszuweichen, zeigt zum einen, dass die inhaltlichen Argumente erschöpft sind und zum anderen schlechten demokratischen Stil.

Grundsätzlich würde ich mir von Ihnen als politisch aktivem Mensch in einer demokratischen Partei wünschen, dass sie derartige Diffamierungen unterlassen, solange Sie dafür keine Belege vorlegen können. Dies sollte doch bei aller Parteipolitik grundsätzlicher Konsens sein.

Mit besten Grüßen
Max Bunse

Ein Lesermail

  1. Derjenige, der so viel ehrenamtlich für die Gemeinde Eching geleistet hat, wie Herr Gerber und seine Familie, muss sich nicht Diffamierungen unterstellen lassen. Aber diejenigen, die Ehrverletzendes blind behaupten, müssen sich informieren und Fakten sauber abarbeiten, bevor sie solche Unterstellungen in die Welt setzen.

    Das gehört zur sauberen Diskussion.

    Dr. Irena Hirschmann

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