Lesermail zum Artikel „Duschen, Küche, Gaststätte – alles neu“

Sehr geehrte Frau Gläser,

dies ist mir alles nicht entgangen.

Es entbehrt aber auch leider nicht weniger Tragik (jedenfalls für die Vereine), dass, trotz der Ankündigung, die Benennung des Vereinsreferenten in der ersten Gemeinderats-Sitzung nach der Sommerpause nachholen zu wollen, es immer noch nicht dazu gekommen ist – obwohl es zumindest einen möglichen Kandidaten damals schon gegeben hat.

Wem es letztendlich anzulasten ist, dass es dazu nicht gekommen ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Das Thema scheint aber bei BM, Parteien und GR nicht sehr weit oben auf der Agenda zu stehen.

Aber wenn noch nicht einmal der offene Brief von TSV und SCE zu diesem Thema den Weg aus dem Bürgermeisterbüro zu den Gemeinderäten findet, dann ist m. E. auch eine gewisse Verantwortlichkeit beim BM zu suchen.

Mit freundlichen Grüßen,
Tobias v. Wangenheim

2 Lesermails

  1. Eine kleine Korrektur muss ich anbringen: Es war kein offener Brief in dem Sinne, dass er für die gesamte Öffentlichkeit gedacht war, sondern wurde, adressiert an die Bürgermeister und Gemeinderäte, an den Ersten Bürgermeister geschickt. Von dort aus aber wurde er offensichtlich nicht an die übrigen Adressaten weitergeleitet.

  2. Ein offener Brief heißt vor allen Dingen „offener Brief“, weil er der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll – und, dank der so oft gescholtenen Medien, auch wird. Dies gilt auch für den besagten offenen Brief der Sportvereine, veröffentlicht in allen hier gängigen Tages-, Monats- und online-Medien, in dem – völlig zu Recht – die Diskrepanz zwischen vollmundigen Worten und konkreter Unterstützung des viel gelobten ehrenamtlichen Engagements angeprangert wird und insbesondere das Unvermögen des Gemeinderates, den beschlossenen Posten eines Vereins- und Sportreferenten zu besetzen, wie von Kollegin Christiane Glaeser in einem der vorhergehenden Leserbriefe richtig dargestellt.

    Es ist völlig ausgeschlossen, dass im letzten August die Botschaft des Briefes bei den 24 Vertreter/innen des Echinger Gemeinderates nicht angekommen ist.

    …auch jetzt wäre übrigens (noch) ein durchaus geeigneter Zeitpunkt, zu reagieren.

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