Lesermail zum Artikel „Bürgerentscheid zur Baulandvergabe“

Liebe Leser,

wenn das Bürgerbegehren erfolgreich ist, so muss doch über die Verkaufsmodalitäten nicht neu verhandelt werden. Es würde doch reichen, den Gemeinderatsbeschluss vom 18. Februar 2020 zu reaktivieren, dort wurden sowohl die Verkaufs- und Pachtgrundstücke festgelegt sowie die jeweiligen Abschläge definiert, und der Gemeinderat erteilte der Gemeindeverwaltung den Auftrag, die Vergabe zu initiieren. Oder den von den Freien Wählern im Dezember 2020 vorgeschlagenen Kompromiss?

Ich möchte gerne alle Echinger ermutigen, sich eine eigene Meinung zu bilden, hier gibt es keine einfache Antwort, denn wir leben in einer komplexen und vernetzten Welt. Die leicht verständlichen Argumente greifen oft zu kurz.

Wie kommen wir in Eching dahin, dass die Politik gute Lösungen für alle Echinger findet? Was braucht man, um in Eching würdig alt werden zu können? Wo können sich Jugendliche finden und Fuß im Leben fassen? Welche Bedürfnisse haben junge Familien mit ihren Kindern?

Ich wünsche mir eine lösungsorientierte Politik, die hinschaut und die richtigen Fragen stellt, damit sie gute Antworten für die Bürger geben kann, und bitte keine träge Bürokratie. Neulich habe ich ein Zitat gelesen: „Machen ist wie wollen, nur krasser“. In diesem Sinne machen wir was, damit Eching lebenswert bleibt.

Herzlich
Jill Ellegast

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