Aufs Radeln verpflichtet

Beim gerade zu Ende gegangenen „Stadtradeln“ gingen Bürgermeister Sebastian Thaler (re.) und Gemeinderat Leon Eckert, Fahrradbeauftragter der Gemeinde, wie bereits 2020 als sogenannte „Stadtradeln-Stars“ mit gutem Beispiel voran. Beide verzichten während der drei Wochen des „Stadtradelns“ auf die Nutzung des Autos, um dadurch ein Zeichen für die Bedeutung des Radverkehrs für die Verkehrswende zu setzen.

Eckert, der für den Bundestag als Direktkandidat des hiesigen Wahlkreises kandidiert, absolviert seine Termine quer durch die Landkreise Freising, Pfaffenhofen und Schrobenhausen allesamt per Fahrrad.

4 Lesermails

  1. Ein Hinweis: Das Bild wurde vom Rathaus nicht erst heute verschickt, sondern bereits während des Stadtradelns. (Klaus Bachhuber)

  2. Zu wahr, um schön zu sein…

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue, die Gerüchteküche kocht und der Bürgermeister duckt sich weg.

    Und als wäre nix gewesen, ein nettes Foto der heutigen Radltour.

    Man sollte meinen, die öffentlichen Fahrradaktivitäten kommen beim Bürger nicht mehr so gut an. Bleibt nur zu hoffen, dass dabei keine unbescholtenen Verkehrsteilnehmer gemaßregelt werden.

  3. Immer nur Werbefotos ohne Substanz.

    Ein Beispiel, seit 10 Jahren haben wir den Missstand, Brücke Richtung Günzenhausen mit einem Radweg, der an der Brücke endet mit erhöhtem Randstein. Also ist der Radweg unbrauchbar, jetzt mit der Baustelle wird das Radfahren und mit Behindertenfahrzeugen mehr als gefährlich.

    Wenn die Herren statt Fototermin mal was arbeiten würden, könnte man ja hoffen, es dauert nicht nochmal 10 Jahre für eine Änderung.

    1. Der Erststimmenkandidat für die Grünen, Herr Leon Eckert, bestreitet seine Termine für den Bundestagswahlkampf im gesamten Wahlkreis (das sind die Landkreise Freising, Pfaffenholfen und Teile von Neuburg-Schrobenhausen) allesamt mit dem Fahrrad.

      Das ist natürlich eine tolle sportliche Leistung, allerdings stellt sich die Frage, welches übermäßige Zeitbudget dem jungen Mann zur Verfügung zu stehen scheint. Dieses Privileg scheint ihm natürlich gegönnt, allerdings hat das nichts mit der Lebenswirklichkeit von hart arbeitenden Angestellten, Arbeitern oder Selbständigen zu tun.

      Wer kann es sich schon leisten, 2 Monate lang Rad zu fahren? Ganz zu schweigen davon, wie ernst Herr Eckert in den nächsten 2 Monaten bis zur Bundestagswahl seine Ämter als 3. Bürgermeister, Gemeinderat oder „Fahrradbeauftragter“ nehmen wird.

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