Lesermail zum Artikel „Rathaus-Razzia wegen ‚Faustschlag-Affäre‘ 2018?“

Eigentlich sollte Herr Eckert (Grüne) die Speerspitze der Aufklärung sein, denn…

Schon im Oktober 2019 hatte ich den 3. Bürgermeister und Kandidaten für den Bundestag Herrn Leon Eckert persönlich angeschrieben und auf „Ungereimtheiten“ im Zusammenhang mit der „Faustschlaggeschichte“ am Echinger See aufmerksam gemacht. Siehe Link: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/eskalation-in-eching-vorwurf-des-amtsmissbrauchs-1.4646532

Bis heute habe ich keine Rückantwort oder Reaktion von Herrn Eckert erhalten. Herr Eckert spielt hier vermutlich die „Drei Affen“ – nichts hören, nichts sagen, nichts sehen….?

Die Rolle der Speerspitze zur Aufklärung der Sachverhalte übernahm das älteste Gemeinderatsmitglied, Herr Heinz Müller-Saala (F.D.P.) mit seinem Antrag auf Akteneinsicht und Kostenaufstellung vom März diesen Jahres. Dieser Antrag wurde bis heute nicht im Gemeinderat behandelt. Im Gegenteil, sogar ein Antrag zur Geschäftsordnung von Herrn Müller-Saala wurde nicht behandelt bzw. „geblockt“. Wollte man damit das älteste Gemeinderatsmitglied zum Schweigen bringen?

Korruption und Untreue gibt es nur in Süd-Ost-Europa, nicht bei uns – oder doch?

Da die Staatsanwaltschaft Landshut ein zweites Ermittlungsverfahren (Aktenzeichen liegt mir vor) gegen den 1. Bürgermeister S. Thaler und dessen Ehefrau M. Thaler wegen „Wucher“ eingeleitet hat, bleibt es sicherlich spannend. Hierbei geht es um ein sittenwidriges Immobiliengeschäft mit einem 92jährigen Mitbewohner des Echinger Alten-Services-Zentrum (ASZ), der zwischenzeitlich verstorben ist.

Selbstverständlich gilt bis zur rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung!

Torsten Wende

Ein Lesermail

  1. Sehr geehrter Herr Wende,

    da stimme ich Ihnen vollumfänglich zu, eigentlich sollte Herr Eckert die Speerspitze der Aufklärung sein. Aber da wird man vergeblich darauf warten müssen.

    Es kommt aber noch ein Aspekt dazu, den viele Leute vermutlich noch gar nicht wisssen: Herr Eckert wird ziemlich sicher in wenigen Wochen als Berufspolitiker in den Deutschen Bundestag einziehen. Er wird zwar das Direktmandat (Erststimme) nicht gewinnen, aber mittels seines sehr guten Listenplatzes bei den Grünen ist ihm das Bundestagsmandat praktisch sicher.

    Der (ziemlich unerträgliche) Schluss liegt nahe, dass jemand, dem Transparenz und Steuergelder offensichtlich völlig egal sind, diese „Haltung“ auch in Berlin leben wird.

    Es wird seit vielen Jahren über die Verkleinerung des Paralments diskutiert, ich hätte hier einen weiteren Vorschlag, nämlich Herrn Eckert bei der Bundestagswahl konsequent die Stimme zu verweigern.

    Karl Lamprechtinger

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