Lesermail zum Artikel „Thalers Wohnung wurde aus Erbmasse an Gemeinde herausgekauft“

Die Gemeinde ist Alleinerbin des gesamten Vermögens und zum Zeitpunkt des Erbfalls befand sich die Wohnung nicht mehr im Vermögen des betagten Mannes, da diese zuvor zu einem Preis von fast der Hälfte des üblichen Marktpreises durch das Ehepaar Thaler erworben wurde. Aufgrund dieser Tatsache kann man die Überschrift „Thalers Wohnung wurde aus Erbmasse an Gemeinde herausgekauft“ doch wie folgt übersetzen:

Die Gemeinde und somit die Wählerinnen und Wähler des Bgm. wurden hintergangen und um ein Teil ihres Erbes betrogen.

Für welche gute und sozialen Zwecke hätte man diese mehreren hunderttausend Euro doch besser einsetzen können als für den Geldbeutel des Bgm.? Durch all diese Affären zieht sich doch ein roter Faden. Der Bgm. scheint sich und seinem Geldbeutel doch näher zu sein als dem Gemeinwohl/Gemeindesäckel. Hat nicht eine der Unterstützerparteien in ihrem Namen Sozial-demokratisch? All diese Affären stellen eins deutlich heraus: Sie sind alles andere als sozial.

Besonders erschreckend finde ich, dass seitens der Gemeinde behauptet werde, der Wohnungskauf sei eine Privatsache. Wäre die Wohnung nicht kurz vor dem Ableben des hochbetagten Echingers diesem vom Bgm. zu einem Spottpreis abgeluchst worden, so wäre doch das Erbe der Gemeinde beziehungsweise der Allgemeinheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger viel höher. Wie kann es sich hier also um eine Privatangelegenheit handeln? Scheinbar muss wieder ein Gerichtsurteil ausgesprochen werden, bevor der logische Menschenverstand eingeschaltet wird.

So langsam wundert es viele Leute nicht mehr, dass sage und schreibe 50 Polizisten im Rathaus vor Ort waren….

Mit freundlichen Grüßen
Marion Neuhauser

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