Lade-Netz mit 18 Stationen

Der Gemeinderat hat einstimmig die Installation von 18 Ladesäulen für e-Verkehr genehmigt. 16 werden dabei von der Gemeinde mit staatlichen Fördermitteln errichtet, weitere zwei von der Bürger-Energie-Genossenschaft (BEG) Freising in deren landkreisweiten Konzept.

Die ersten vier Ladestationen sollen in der Wand verankert in die sanierte Tiefgarage unter dem Bürgerplatz kommen, dafür sind die Vorrichtungen bereits geschaffen. Der Gemeinderat hat dann noch weitere rund 20 potentiellen Standorte definiert, die nun abgeprüft werden, ob die Voraussetzungen mit der Grundverfügbarkeit und der Stromerschließung dort auch ausreichen.

Für die Anschaffung der Säulen erwartet die Gemeinde Kosten von rund 250.000 Euro ohne die jeweils nötigen Bauarbeiten. Rund 195.000 Euro sind bereits per Bescheid aus dem zuständigen Ministerium an Förderung zugesagt.

Die BEG hat für ein landkreisweites Netz der Grundversorgung ebenfalls einen Förderbescheid für 17 Stationen erhalten, von denen zwei in Eching angesiedelt werden sollen. Die BEG möchte dieses Bürger-Ladenetz als öffentliche Infrastruktur aufbauen. Die Gemeinde möchte mit den eigenen Säulen an dieses Netz andocken, sofern das die Bestimmungen der Auftragsvergabe erlauben.

Mögliche Standorte für öffentliche Ladesäulen sind am Parkplatz beim S-Bahnhof, im Neubaugebiet Eching-West vor der geplanten Kindertagesstätte, an der Anne-Frank-Straße, im Neubaugebiet östlich der Böhmerwaldstraße, im Gewerbegebiet Nord an der Fürholzener Straße, an der Danziger Straße bei Schule und Pfarrzentrum, am Parkplatz der Dreifachhalle an der Dietersheimer Straße, am Parkplatz von Bürgerhaus und Vhs, an der Tennishalle, am Echinger See, am Hollerner See, in Dietersheim an der Langen Gasse und im Neubaugebiet Süd-Ost und in Günzenhausen beim Friedhof.

Georg Bartl regte im Gemeinderat an, bevorzugt Stellen auszusuchen, „wo es sich auch rentieren kann“. In Neubaugebieten sei eine öffentliche Versorgung entbehrlich, da dort private Vorkehrungen möglich seien. Im Geschosswohnungsbau sei dies freilich oft auch nicht umsetzbar, erinnerte Bürgermeister Sebastian Thaler, daher sei auch hier ein öffentliches Angebot sinnvoll.

Dazu gibt es derzeit diverse kommerzielle Initiativen, so entstehen gerade bei einem Schnellimbiss im Gewerbegebiet Ost Schnellladesäulen. Die von der Gemeinde geplanten Ladestationen bieten konventionelle Ladegeschwindigkeit.

Ein Lesermail

  1. Welche Betreiber für Abrechnungssysteme werden eingeplant? Denn damit wird die “Rentabilität” stehen oder fallen.

    So gibt es diverse Stationen der Stadtwerke, die aber seltener genutzt werden, da viele E-Autofahrer diese nicht nutzen können oder gewillt sind, unzählige Zugänge und Systeme zu pflegen.

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