Lesermail zum Artikel „Schlucken oder abwehren?“

Sehr geehrter Herr Fütterer,

Sie sprechen das leidige Thema barrierefreier Bahnhof in Eching an. Dazu habe ich seinerzeit zwei Anträge gestellt, beide an BM Thaler und Gemeinderat gerichtet:

Eching, den 01.03.2016
Antrag: zur Einleitung des Verfahrens mit dem Ziel des barrierefreien Umbaus des Bahnhofes Eching

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat,
hiermit beantrage ich, der Gemeinderat möge beschließen, dass die Verwaltung der Gemeinde Eching alle notwendigen Schritte mit dem Ziel unternimmt, dass ein Verfahren zum barrierefreien Umbau am Bahnhof Eching eingeleitet werden kann.

Eching, den 15.04.2019
Antrag: auf Durchführung eines Verfahrens zur Aufnahme der Gemeinde Eching in ein neu aufzulegendes Förderprogramm der Deutschen Bundesbahn bzw. weiterer zuständigen Behörden mit dem Ziel eines barrierefreien Umbaus des Bahnhofes Eching

Beide Anträge wurden im Gemeinderat einstimmig angenommen. Für die Umsetzung ist der BM zuständig.

Seine letzte Antwort auf eine Anfrage im Gemeinderat, wir – Eching – würden durchs Raster fallen, da mehr als 4 Tausend Ein- und Ausstiege da sind (wie absurd). Gefördert würden nur Bahnhöfe, wo unter vier Tausend Leute ein- oder aussteigen.

Und wie es hier weitergeht: Jeder Bürger möge sich selber an die Bahn wenden, so die Antwort des BM Thaler.

Wenn aber ein BM trotz 15 Mio in der Kasse nichts unternimmt, um für die Bürger ein wichtiges Problem zu lösen, dann stelle ich mir auch hier die Frage, wie lange müssen sich die Bürger das gefallen lassen?

Dr. Irena Hirschmann

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