Lesermail zum Artikel „Emotionales Gedönse“

Ich zitiere aus dem von Herrn Fütterer zitierten SZ-Beitrag:
„… Aktuell gebe es keine staatlichen Fördermittel für ein Programm zur Barrierefreiheit, und in den laufenden Ausbauplänen der Bahn komme ein derart kleiner Halt an absolut nachrangiger Stelle vor. …“

Na bravo! Aber für ein „Zukunftsmuseum“ (Dependance des Deutschen Museums in Nürnberg) hat der Freistaat Bayern genügend Geld übrig. Hier werden Abermillionen Steuergelder investiert und die fürs Museum zu einem exorbitanten Mietpreis (über 40 €/m²) genutzen Immobilien (Eigentümer: Gerd Schmelzer, CSU-Parteifreund von Markus Söder und Ehemann von Nürnbergs Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner (CSU)) für 25 Jahre vom Freistaat Bayern fest angemietet.

Aber für einen behindertengerechten Zugang zu den Bahnsteigen in Eching sollen vom Freistaat keine Fördermittel vorhanden sein? Ein schlechter Scherz.

Übrigens: Warum zahlt eigentlich nur Bayern fürs Zukunftsmuseum? Es ist schließlich das Deutsche und nicht das Bayerische Museum, welches in Nürnberg (Söders Heimatstadt) eine neue Filiale eröffnet hat.

Abermals lässt Schilda grüßen!

Guido Langenstück

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