Nachhaltiges Eching

Bei einer Fahrradtour am Montag wurde die neue Nachhaltigkeitsbroschüre der Gemeinde vorgestellt, indem einige ihrer Inhalte angefahren wurden.

Start war an der Tauschhütte „hin&weg“, die dabei vorgestellt wurde. Stationen waren dann Streuobstwiesen hinter dem Bauhof, am Hochbrücker Weg, am Klosterweg und am Hollerner See, die Mitfahrbank an der Dietersheimer Straße, für kommunale Photovoltaikanlagen beispielhaft der Bauhof und auf die Tennishalle, eine Ladestation für E-Autos, die Hofläden Gut Hollern und Riedmeir Hof in Deutenhausen.

Ziel war schließlich die neu Bücherhütte „komm&lies“, wo Gemeindearchivarin Rebecca Eckl die Radler mit Fairtrade-Produkten begrüßte. Organisiert und begleitet wurde die Radtour von Lena Herrmann, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, und Martina Britz, Leiterin des Umweltamts im Rathaus. Detlev Harms vom ADFC hat die Route ausgearbeitet.

6 Lesermails

  1. Zitat: „… Organisiert und begleitet wurde die Radtour von Lena Herrmann, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, und Martina Britz, Leiterin des Umweltamts im Rathaus …“

    Es freut mich für die Damen Lena Herrmann und Martina Britz, dass sie einen sicheren Arbeitsplatz in der Gemeindeverwaltung haben (und diese durch den für seine Abmahnungen bekannten (Noch-)Bürgermeister Thaler hoffentlich nicht gefährdet werden).

    Aber bedarf es tatsächlich zweier Vollzeit-Stellen, um die Themen „Klimaschutz“ und „Umwelt“ in einer 15.000-Seelen-Gemeinde unter einen Hut zu bringen?

    1. Planung und Umweltschutz ist Teil von Abteilung 3 (Bau, Planung und Umweltschutz). Ob Frau Britz sich ausschließlich mit Umweltschutz befasst, wage ich zu bezweifeln. Ich denke eher, dass sie hier ihre Ansprechperson des Sachgebiets 33, Frau Herrmann, unterstützt hat bei der wichtigen Arbeit im Bereich Umweltschutz.

      Zumindest finde ich es wichtig, wenn auch der Gemeinderat offensichtlich nicht so sehr. Hat er sich doch nicht mal zu einer Empfehlung zur Nutzung von Elektro-Laubbläsern und Rasenmähern durchringen können, während in München die von der Stadt genutzen Geräte (Laubbläser) nur noch in Elektrovariante angeschafft werden…

  2. Ich kann nicht glauben, was ich hier lese: Eching hat eine eigene Klimaschutzmanagerin und eine Leiterin eines Umweltamtes?

    Im Ernst? Sind das Vollzeitstellen? Hier ist meiner Meinung nach die grüne Ideologie hochgradig außer Kontrolle geraten.

    Auch wenn die beiden Damen – wie ich vermute – gute Arbeit leisten, bezahlt werden sie aus dem Steuergeldtopf, in den die arbeitende Bevölkerung (die meisten davon mit abgeschlossener Ausbildung) eingezahlt hat.

    Die vorgestellten Ideen aus der Nachhaltigkeitsbroschüre mögen ja originell und auch wirksam sein. Aber muss wirklich jede Gemeinde das Rad, oder wie in diesem Fall die Radltour, für sich neu erfinden?

    Ich bin der Meinung, es sollte ausreichen, wenn überregional, z. B. auf Bezirksebene, eine Teilzeitkraft sich mit diesen Themen auseinandersetzt. Das Klima ist in Eching schließlich nicht anders wie in Neufahrn oder Hinterholzhausen.

    Die Resultate könnten dann auf den einzelnen Gemeinde-Online-Auftritten vorgestellt werden, das würde viel Geld sparen und es müssten keine Bäume für Nachhaltigkeitsbroschüren gefällt werden.

    1. Wie man auf „grüne Ideologie“ kommen kann, ist mir ein Rätsel. Weder der Bürgermeister noch eine Mehrheit im Gemeinderat ist grün. Das Rathaus war viele Jahre CSU-geprägt.

      Und wir können doch „froh“ sein, dass bei uns Planung und Umwelt zusammen gehen, nicht wie in Neufahrn, wo Umwelt- und Naturschutz eine einzelne Abteilung ist. Die Aufgaben werden in Neufahrn auch noch gleich dargestellt, das fehlt leider in Eching. Ich kann mir aber vorstellen, dass die in Eching ähnlich sind für die beiden Mitarbeiterinnen.

      (Auszug aus der Webseite von Neufahrn:)
      „Aufgaben:
      Baumfällung oder Baumveränderung; Beantragung
      Gemeindeeigene Gegenstände; Verleih
      Gewässer dritter Ordnung; Informationen zur Gewässerunterhaltung
      Grünordnungsplan; Informationen zur Aufstellung“

      Übrigens, Frau Hausmann mag zwar den „Titel“ als Klimamanagerin führen, letzendlich ist sie aber Sachbearbeiterin und wird mit Sicherheit kein tolles Managergehalt beziehen.

      Frau Thiel, ich verstehe Sie nicht, bzw. was Sie mit Ihrem Text zum Ausdruck bringen wollen, ich habe allerdings den Eindruck, dass Sie aus mir unbekannten Gründen unzufrieden sind, eventuell mit „denen da oben“ und das nun auf die Mitarbeiterinnen projezieren. Wie gesagt, das ist mein Eindruck, und ich finde es schade, dass ich den bekommen habe.

      1. Sehr geehrter Herr Alf,

        nun, wenn Sie da Klärungsbedarf haben, dann helfe ich Ihnen gerne:

        1. Die Arbeit der erwähnten Mitarbeiterinnen kritisiere ich nicht. Das steht mir auch gar nicht zu. Die beiden haben alles Recht der Welt, sich auf eine ausgeschriebene Stelle bei der Gemeinde Eching zu bewerben und dann mit Elan und hoffentlich viel Freude das jeweilige Amt mit Leben zu füllen.

        2. Allerdings: Dass in vielen (oder allen?) Gemeinden eine eigene Stelle für Klimaschutzmanagement besetzt ist oder werden soll, halte ich nun mal für sehr überzogen. Das meinte ich mit „grüner Ideologie“. Als Steuerzahlerin darf ich diese Tatsache hinterfragen und kritisieren. Ob die Idee von unten oder „von oben“ kommt, spielt dabei ja wohl keine Rolle – wie kommen Sie da drauf?

        Im Übrigen habe ich hier wohl einen Nerv getroffen: aus meiner Umgebung habe ich für mein Statement schon sehr viel Zustimmung bekommen. Sie können also beruhigt sein, ich bin sehr zufrieden.

        Schöne Grüße

        1. Herzlichen Dank Frau Thiel,

          es ist schön, zu hören, dass der mir vermittelte Eindruck nicht zutrifft, sondern dass Sie sehr zufrieden sind.

          Es scheint, dass Sie sich am „Klimaschutzmanagement“ stören. Nochmal, die Stelle ist zwar „Klimamanagerin“, das bedeutet aber nicht, dass sich Frau Herrmann ausschließlich darum kümmert. Es ist ein Teil ihrer Arbeit als Sachbearbeiterin. Die Abteilung ist in Eching „Planung und Umwelt“ und Umwelt ist bedeutend mehr als Klimaschutz.

          Wie gesagt, leider sind die Tätigkeitsfelder auf der Homepage der Gemeinde Eching nicht aufgeführt, und der Link, den ich in meinem vorherigen Post eingefügt hatte, wurde bei der Veröffentlichung entfernt, aber ich kann mir vorstellen, dass Planung und Umwelt zu größten Teilen aus den oben beschriebenen, von der Homepage der Gemeinde Neufahrn übernommenen, Aufgaben besteht.

          Und die Damen bezahlen sich ihr Gehalt quasi selber. Sie haben (so vermute ich) eine Ausbildung und zahlen Steuern (da bin ich sicher).

          Zum Thema „grüne Ideologie“ Klimaschutz bleibt zu sagen, dass eine CDU-geführte Bundesregierung mit ihrem Bundesumweltmenister Dr. Klaus Töpfer (CDU) 1990 auf dessen Vorschlag hin ein nationales CO2-Minderungsprogramm zum Klimaschutz beschlossen hat. (taz.de/Geschichte-des-deutschen-Klimaschutzes/!5916334)

          Ich glaube, wir könnten interessante Gespräche führen.

          Herzliche Grüße

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