Erst fallen die Bäume, dann das Rathaus

Zur Vorbereitung von Rathausumbau und Tiefgaragensanierung werden derzeit 20 Bäume gefällt. „Nach sorgfältiger Abwägung sämtlicher Alternativen bis hin zur Großbaumverpflanzung ist diese Maßnahme leider unumgänglich“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Der Erhalt der Bäume während der Bauzeit hätte bis zu 20.000 Euro pro Baum gekostet, wobei nicht garantiert gewesen wäre, dass es die Bäume auch tatsächlich überlebt hätten.
Einige der Bäume seien auch bereits stark geschädigt oder abgestorben, heißt es aus dem Rathaus, andere litten unter dem Eschentriebspitzensterben. Sie hätten in nächster Zukunft aus Verkehrssicherungsgründen ohnehin gefällt werden müssen.
Im Frühjahr sollen Nistkästen als Ersatz für verlorene Bruthabitate im Umfeld aufgehängt werden. Nach dem für 2020 geplanten Abschluss der Bauarbeiten werden im gesamten Rathausumfeld wieder Bäume nachgepflanzt. Die Entkernung des alten Rathauses soll ab 1. Oktober beginnen.

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