Schindlmayr bleibt Bezirksrat

Gleich drei Echinger hatten sich bei den Wahlen am Sonntag um einen Platz im Bezirkstag beworben. Erst heute hat der Bezirk Oberbayern die endgültigen Ergebnisse veröffentlicht und demnach zieht einzig Simon Schindlmayr (CSU) in das Gremium ein.
Schindlmayer wurde am Sonntag zum Direktabgeordneten des Landkreises gewählt. Siglinde Lebich (Grüne) ist auf der Liste der Grünen zweite Nachrückerin. Irena Hirschmann, die für eine Freie Liste kandidiert hatte, verfehlte mit ihrer Liste den Einzug in das Gremium deutlich.
Die Besetzung des Gremiums gestaltete sich heuer kompliziert, weil die CSU mit ihren Direktmandaten aus den einzelnen oberbayerischen Stimmkreisen deutlich mehr Bezirksräte stellte als ihr vom Stimmergebnis zugestanden wären. So musste das Gremium aufgestockt werden, um proportional auch mehr Listenbewerber von anderen Gruppierungen aufnehmen zu können. 14 Ausgleichsmandate mussten so auf andere Listen heruntergebrochen werden.
Im neuen Bezirkstag stellt die CSU nun 26 Bezirksräte, die Grünen 18, FW 10, SPD 8, AfD 7, FDP 5, Linke 3, Bayernpartei und ÖDP je 2 und Tierschutzpartei 1. Für den Bezirkstag gilt keine 5-Prozent-Hürde wie beim Landtag.
Aus dem Landkreis Freising ist neben Simon Schindelmayr noch Marianne Heigl (FW) in den Bezirksrat eingezogen. In Eching lag das Wahleregbnis in etwa analog zum Landtagsergebnis. Im Landkreis Freising erhielt die CSU mit Kandidat Schindlmayr 25,2 Prozent der Stimmen, die FW 22,2 Prozent und die Grünen mit Spitzenkandidatin Lebich 22,0 Prozent.

 

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