Ampel an die Hollerner Straße

An der Einmündung der Hollerner in die Hauptstraße soll demnächst eine Vorampel den Verkehr steuern, die sich auf die Ampel an der zentralen Kreuzung der Hauptraße mit Bahnhof- und Heidestraße bezieht. Mit den Neubaugebieten Eching-West und an der Bernhard-Lichtenberg-/Anne-Frank-Straße, die im Einzugsgebiet der Hollerner Straße neu geplant werden, werde der Verkehrsknotenpunkt ansonsten nicht mehr ausreichend leistungsfähig sein, prophezeien die Verkehrsgutachten für die Neubauplanungen.

Von jetzt bis zu 1400 Fahrbewegungen täglich am Ostende der Hollerner Straße wird die Frequenz laut Prognose auf rund 2200 anwachsen. Die schiere Menge des Verkehrs ist dabei freilich noch gar kein Problem. Die Prognosenberechnung weist für die Einmündung auf der Skala von A bis F für Flüssigkeit des Verkehrs die Note C aus, also die drittbeste. Handlungsbedarf würde die nicht erfordern.

Jenseits aller theoretischen Rechenexempel aber wird die Situation vertrackt durch die räumliche Nähe der Einmüdung zur Hauptkreuzung wenige Meter östlich. Dadurch funktioniert die Einmündung der Hollerner Straße unter der erschwerten Bedingung, dass in der Hauptstraße an der Stelle meistens schon Stau ist, der Rückstau von der Ampel.

Die Verkehrsgutachten empfehlen daher ausdrücklich, eine Vorampel zu installieren, die abhängig von der Ampelschaltung ostwärts der Hollerner Straße ausreichend Möglichkeiten zur Ausfahrt anbietet. Im Planungsausschuss des Gemeinderats regte Georg Bartl an, zunächst einmal die Einsichtigkeit der Kreuzung zu verbessern. Dadurch, dass die Parkplätze entlang der Hauptstraße bis zum Mündungsbereich oft mit Lkw zugeparkt seien, behinderten allein schon die schwierigen Sichtverhältnisse einen zügigen Verkehrsfluss.

Die nur für Pkw zugelassenen Stellplätze sollen nun von der neuen Parküberwachung der Gemeinde verstärkt kontrolliert werden. Sobald die Bebauung eines der Neubaugebiete losgeht, will man sich dann nochmal über die Vorampel beraten.

 

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