‚Hausarchitekten‘ bauen jetzt auch das Feuerwehrhaus

Wie das Rathaus, die Sanierung von Bürgerhaus und Schule Danziger Straße, der Neubau der Grundschule Nelkenstraße und des Kinderhauses „Wunderland“ wird jetzt auch das künftige Günzenhausener Feuerwehrhaus vom Architekturbüro Wehkamp/Köhler geplant.

In der neuerlichen Auswahlrunde nach der Kündigung des zunächst ausgesuchten Architekten hatten sich sechs Büros beworben. Eines wurde aussortiert, zwei weitere zogen kurzfristig zurück, so dass drei Bewerber zu einem internen Auswahlverfahren antraten.

Fünf Gemeinderäte, zwei Vertreter der Feuerwehr und drei Mitarbeiter des Gemeindebauamts entschieden sich nach einem Punktesystem für das Echinger Büro, der Gemeinderat bestätigte die Empfehlung nun mit 22:2 Stimmen.

Es sei „schon bemerkenswert, dass immer und immer wieder das gleiche Architekturbüro zum Zuge kommt“, merkte Sylvia Jung an. Otmar Dallinger wiederum nannte es „verwunderlich, dass diese Vorwürfe immer wieder von einem anderen Architekturbüro kommen“. Jungs Ehemann betreibt ein Architekturbüro in Eching.

Thomas Bimesmeier, Leiter des Gemeindebauamts, wies nur darauf hin, dass die Auswahl in einem „absolut transparenten Verfahren“ zustande gekommen sei. Mit der Planung soll es nach den üblichen Fristen zur Auftragserteilung nun einmal mehr zügig losgehen. Bis 2021 ist das Büro Wehkamp/Köhler auch noch auf der Baustelle des Rathauses zugange.

Ein Lesermail

  1. Die Meinung zu dieser Entscheidung von Frau Jung war vorhersehbar, ist sie doch die „Gemeinderats-Architektin“ mit einem Mann im Hintergrund, welcher durch seine „ausserordentliche Aktion“ während meiner Gemeinderatszeit aufgefallen ist.

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