‚Zeichen des Miteinanders‘

Am Sonntag Mittag kurz vor 12 Uhr erklangen zum ersten Mal die drei neuen Glocken der Magdalenenkirche. Mit weitem Abstand hatten sich die rund 120 Besucher zum feierlichen Gottesdienst zur Glocken-Einweihung über die gesamte Danziger Straße vor der Kirche versammelt.

Vom neuen Glockenturm erklangen der Reihenfolge nach die Taufglocke, die Friedenglocke und die große Hoffnungsglocke. Regionalbischof Christian Kopp, Dekan Christian Weigl und Pfarrer Markus Krusche (Bild unt.) zelebrierten den Festgottesdienst, den der Posaunenchor vom Dach begleitete.

„Ich freue mich besonders auf dieses Zeichen des Miteinanders für unsere Gemeinde, wenn künftig die Glocken erklingen und uns zum Gottesdienst einladen werden“, saagte Pfarrer Krusche. Auch die katholische Kirche St. Andreas sendete ihr Glockengeläut als Gruß über die Straße.

Der katholische Pfarrer Martin Guggenbiller überbrachte „die Freude auch auf ein  hörbares Miteinander“ sowie einen Scheck für den Spendentopf des Bauwerkes. Die Evangelische Kirche hat für den Bau des Glockenturms und die Anschaffung der Glocken seit über 20 Jahren gesammelt.

Bürgermeister Sebastian Thaler beglückwünschte die Kirchengemeinde zu den Glocken und bezifferte den Zuschuss aus dem Gemeindesäckl: „Wenn es mittags 12 Uhr schlägt, dann haben wir den zwölften Schlag mit bezahlt.“ 

Den neuen Turm haben die Architekten Professor Rüdiger Möller und Eva Burbach geplant, die schon den Bau der Kirche 1998/99 begleitetet hatten.  

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