‚Segen‘ für die Kreuzweg-Kapelle

Für die geplante Kreuzweg-Kapelle bei Dietersheim hat es nun „grünes Licht“ direkt aus dem Bayerischen Bauministerium gegeben. Der Planungsausschuss des Gemeinderats hat daraufhin sofort erneut die Bauleitplanung für das Projekt eingeleitet.

Bislang hatte es um das Projekt unterschiedliche Ansichten der Behörden gegeben. Das Rathaus hatte den Neubau befürwortet. Nach Darstellung aus der Gemeindeverwaltung hätte auch das Landratsamt als Genehmigungsbehörde das Projekt akzeptiert.

Allerdings widersprach die Bezirksregierung als Landesplanungsbehörde. Die verwies auf das sogenannte „Anbindegebot“, wonach neue Bauprojekte nicht völlig isoliert von jeglicher Besiedlung auf freier Flur errichtet werden dürfen.

Der Verein „Kreuzwegkapelle Dietersheim“ hat nach Darstellung der Gemeinde dann über den Stimmkreisabgeordneten im Landtag, Florian Herrmann, direkt das Bauministerium bemüht.

Minister Christian Bernreiter teilte nun mit, dass im Falle einer Kapelle das Anbindegebot nicht einschlägig sei. Es beziehe sich vordringlich auf neue Siedlungsflächen und müsse auf ein derartiges Projekt nicht angewendet werden.

Somit will die Gemeinde die nötige Fläche in der Verlängerung des Auwegs nun als „Fläche für kulturelle/kirchliche Zwecke“ ausweisen und erwartet keine Widerstände durch die Bezirksregierung mehr.

Die Flächennutzungsplanung als erster genehmigungsrechtlicher Schritt wurde im Planungsausschuss von SPD, FW, Bürgern für Eching und einer Stimme der CSU gegen Grüne und die andere CSU-Stimme mit 7:3 Stimmen gebilligt. Die Kosten der Planung trägt der Verein.

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